Sonnenschein zum „Markttag“ im Dechaneihof

Freckenhorst (bjo). Zufrieden blickte Miriam Muser am Freitag in den Himmel über der Stiftsstadt: Strahlender Sonnenschein verwöhnte die Bewohner des Dechaneihofes St. Marien beim „Markttag“, der dank des Wetters auf dem Freigelände des Seniorenheims stattfinden konnte.

„Damit war heute Mittag nicht zu rechnen“, dachte Muser noch an einige Regentropfen und erste Überlegungen, die Marktstände vielleicht doch besser im Innern des Dechaneihofs aufzubauen. Das war dann dank des Sonnenscheins nicht mehr nötig. Und auch der Markttag selbst profitierte natürlich vom guten Wetter. Die Bewohner des Dechaneihofs genossen es sichtlich, im Außenbereich zu sitzen und sich mit Eiskaffee verwöhnen zu lassen.

Auch ein Programm hatten die Mitarbeiter für den Markttag vorbereitet. Neben einem Auftritt der Kinder des Kindergartens Wichtelhöhle unterhielt eine Tanzgruppe Bewohner und Gäste ebenso wie Musiker, der Zauberclown „Pichel“ und Moderatorin Andrea Lenfert vom sozialen Dienst des Hauses.

Und natürlich waren auch Marktstände aufgebaut: Neben Produkten der Freckenhorster Werkstätten waren Obst und Gemüse, Süßigkeiten, Eis und Waffeln, Honig, Blumen und Vieles mehr im Angebot. Die Bewohner selbst hatten Produkte für den Markt hergestellt. „In unserem Dementenprojekt ‘Kaffeestübchen’ sind Marmeladen gekocht worden“, erklärte Muser. Und auch eine Tombola mit vielen verschieden Preisen hatten die Mitarbeiter für den Markttag vorbereitet.

Mit Bratwürstchen vom Grill und Pommes endete der Markttag im Dechaneihof. „Unsere Bewohner haben sich einen solchen Markttag wieder einmal gewünscht“, erinnerte Muser im „Glocke“-Gespräch an entsprechende Anregungen. Vor Jahren hatte man schon einmal zum „Markt am Dechaneihof“ eingeladen, andere Sommeraktivitäten waren ein „Urlaub ohne Koffer“ sowie das Sommerfest. „Nur dank vielfältiger Hilfe können wir einen solchen Tag realisieren“, dankte Muser für die Unterstützung. So sorgten ehrenamtliche Mitarbeiter zum Beispiel für die Bedienung an den Marktständen. Und auch von Seiten der Freckenhorster Geschäftsleute sei man unterstützt worden – beispielsweise mit der Leihgabe eines Obstkistenständers ebenso wie mit Spenden für die attraktive Tombola.