50 Jahre Dechaneihof Bewohner und Mitarbeiter im Mittelpunkt

Freckenhorst (kle). „Es geht nicht darum, wie alt man wird, sondern wie man alt wird“, brachte es Andrea Baxpöhler, die neue Geschäftsführerin des Altenheims Dechaneihof St. Marien in Freckenhorst, am Samstagmorgen auf den Punkt.
Zum 50-jährigen Bestehen des Hauses erinnerte sie daran, dass immer die Bewohner und Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen müssten.
Wer sich bei der zweitägigen Jubiläumsfeier umhörte, erfuhr schnell, dass dies in Freckenhorst zu jeder Zeit der Fall ist. So hob auch die stellvertretende Bürgermeisterin, Doris Kaiser, beim Empfang am Samstag hervor, wie wichtig der
Dechaneihof mit seinem vielfältigen Angebot für Freckenhorst ist. „Harte Arbeit und Freude am Umgang mit den Menschen“ machte sie als die wichtigsten Faktoren des Erfolgs aus. So sei die Einrichtung, die 1967 eröffnet und 1984
komplett renoviert wurde, stets an die gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst gewesen.
Dies solle auch in Zukunft so bleiben, stellten Monika Abeling, die Leiterin der Einrichtung, und Andreas Schmidt, der kaufmännische Leiter, klar. Sie erzählten vom täglichen Leben und luden Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige ein,
die Zukunft des Dechaneihofs aktiv mitzugestalten.
Begonnen hatte der Morgen mit einem ökumenischen Gottesdienst im strahlenden Sonnenschein vor dem Eingang des Seniorenheims. Nach dem anschließenden Empfang waren alle Gäste zu einem Mittagessen eingeladen, das durch die
musikalische Begleitung von Miriam Hödt und Konrad Herrmann aufgewertet wurde. Zum Abschluss führten Monika Abeling und Andreas Schulz durch den Dechaneihof.
„Ein  offenes  Haus,  in  dem  sich  jeder  willkommen  fühlt“,  so  beschrieb  Andrea  Baxpöhler  das  Altenheim  –  und  diesem  Anspruch  wurde  es  auch  am  Sonntag  mehr  als  gerecht.  Bei  einem  bunten  Markttag  waren  alle  Freckenhorster
eingeladen, den Dechaneihof zu erkunden und sich auf einem kleinen Markt umzuschauen. Von Skulpturen über selbsthergestellte Schnäpse und Marmeladen, Bilder und selbstgenähter Kinderkleidung bis Dekoration gab es ein breites
Angebot.
Dazu boten die Mitarbeiter der Einrichtung allerlei herzhaftes Essen und Leckereien an. Auch lockte eine Tombola, die einen guten Zweck unterstützte. „Wir nehmen für fast alles keine festen Preise, sondern nur Spenden“, erklärte Miriam
Muser, Leiterin des Sozialdienstes. Von den Erlösen soll ein seniorengerechtes E-Bike angeschafft werden, mit dem die Bewohner Radtouren durch Freckenhorst unternehmen können.