Am Kreuzkloster dreht sich alles um den Apfel


Freckenhorst (bjo). Das kalte Frühjahr und der späte Frost haben den Apfelbäumen  auch im  „Apfelgarten  für alle  Generationen“ am Kloster zum Heiligen Kreuz zu schaffen gemacht: „Einige Bäume haben gar  nicht getragen“, erklärte
Monika Abeling. Und das, obwohl der Knospenansatz gut gewesen sei, wie Fritz Hein ergänzte.
Das  gemeinsame  Apfelfest  von  Heimatverein,  Nachbargemeinschaft  Spillenbaum  und Kreuzkloster  am  Samstag  musste  deshalb allerdings  nicht  ausfallen:  „Einige  Sorten  wie  der  ‚Schöne  von  Nordhausen’  haben  gut  getragen“,  sagte
Monika Abeling. Insgesamt aber sei die Ernte 2017, bei der die Jugendfeuerwehr unter der Anleitung von Fritz Hein mitgeholfen hatte, allerdings bescheiden ausgefallen. „Wir werden wohl rund 500 Liter Apfelsaft herstellen können“, so
Abeling. 2016 waren es noch 2500 Liter gewesen. Der 2017er Apfelsaft konnte beim Fest am Samstag probiert werden – entweder pur oder mit Calvados.
Einige der geernteten Äpfel waren auch in die Herstellung von Apfelmus gegangen, das die Besucher der Veranstaltung zusammen mit frisch gebackenen Reibeplätzchen probieren konnten. Zudem standen auch die verschiedenen Sorten,
die im Apfelgarten für alle Generationen wachsen, zum Probieren bereit. „Die schmecken alle unterschiedlich“, weiß Apfel-Liebhaber Fritz Hein. Ihn, aber auch Monika Abeling freut es, dass der Garten im vergangenen Herbst verjüngt
werden konnte: „Wir haben 45 neue Bäume gepflanzt – natürlich alte Sorten.“
Beim Apfelfest wurde auch Apfelkuchen serviert, zudem verkaufte Imker Herwig Behring Honig, für den seine Bienen auch die Bäume im Klostergarten besucht hatten. Wer wollte, konnte auch Äpfel kiloweise kaufen. „Das wird immer
sehr  gut  angenommen,  weil  das  Obst  ganz  anders  schmeckt  als  das  aus  dem  Supermarkt“,  erläuterte  Monika  Abeling.  Zudem  bot  das  Apfelfest  Gelegenheit  zum  geselligen  Gespräch  und  gerade  Kindern  die  Möglichkeit,  dekorative
Apfellaternen zu basteln. Das Spiel- und Bastelangebot für die jungen Besucher hatten die Teams des Magdalena-Kindergartens, des Kindergartens St. Josef und der „Wichtelhöhle“ gemeinsam auf die Beine gestellt.