Haus St. Elisabeth-Bürgermeisterin hält bei Adventsfeier "gute Predigt"

Beelen (wie). Das Haus St. Elisabeth lädt in jedem Jahr die Bewohner des Hauses und deren Angehörige zu einer besinnlichen Adventsfeier ein. Und da selbst die große Aula nicht alle Menschen auf einmal aufnehmen kann, findet die
vorweihnachtliche Zusammenkunft jeweils zweimal, am Samstag und Sonntag, statt.
Der kommissarische Hausleiter Andreas Weber freute sich, am Samstag Bürgermeisterin Elisabeth Kammann sowie Pfarrer Cornelius Bury von der evangelischen Kirchengemeinde begrüßen zu können. Er führte denn auch durch das
gesamte Programm. Der musikalische Part lag in den Händen von Georg Steffen aus Marienfeld. Der Musiklehrer  singt und musiziert gern mit Senioren, war auch schon des öfteren im Haus St. Elisabeth zu Gast.
Bürgermeisterin Elisabeth Kammann beschäftigte sich in ihrer kurzen Rede mit der Frage, was dem Menschen wichtig sei im Leben. Die Frage könne wohl nur  jeder  für sich selbst beantworten, so ihr e Erkenntnis. „Darum wird es in
unserer   Gesellschaft,  in  der   Bürger  unterschiedlicher  Herkunft,  Religion  und  Überzeugungen  leben,  viele  verschiedene  Antworten  geben,  und  das  ist  auch  gut  so“ ,  so  Kammann.  Zum  Abschluss  trug  sie  eine  besinnliche
Weihnachtsgeschichte vor.
„ Die Bürgermeisterin hat eine gute Predigt gehalten“, sagte Pfarrer Cornelius Bury lächelnd. Auch er begrüßte alle Anwesenden und betonte, er  habe schon im ersten Jahr seines Wirkens festgestellt, dass das Haus St. Elisabeth wichtig für
Beelen sei. Er komme gerne in diese Einrichtung, schließlich genieße die evangelische Kirchengemeinde ein Gastrecht in der  Kapelle. Bury trug das traditionelle Gedicht „Von drauß’ vom Walde komm ich her “ vor, und viele Bewohner
konnten die Strophen mit ihren Angehörigen fast auswendig mitsprechen. Pfarrer Bury spendete am Ende noch den Abendsegen.
Beate Schlichtmann vom Sozialen Dienst und Mary Seggelmann vom Heimbeirat trugen zum Abschluss besinnliche Gedichte und Geschichten vor. Immer wieder wurden auch bekannte Advents­ und Weihnachtslieder angestimmt. Das
Programm am Sonntag war  identisch, für die Musik sorgte da jedoch Klaus Wiese aus Warendorf mit der Zither. Mit dabei war an diesem Tag auch Pfarrer  Norbert Happe, der am Samstag wegen eines Tauftermins verhindert war.